Archiv der Kategorie 'Jerusalem'

Nachlese: Wochenendseminar in Jerusalem

Letztes Wochenende war es soweit: Nach fast fünf Monaten im Land (auf hebräisch sagt man immer „ba‘aretz“ = im Land), also in Israel, fand das zweite Seminar statt. Wieder im Jerusalem, wieder im althergebrachten Beit Ben Yehuda, wo wir bereits die ersten Wochen verbracht haben. Das Seminarprogramm las sich vielversprechend; es standen Workshops mit Israelis, ein Besuch der Knesset und ein Treffen mit Angela Merkel auf dem Programm. Einige Eindrücke.
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I‘m awesome.

Man kann ja nicht behaupten, dass so ein Freiwilliger immer nur arbeitet und nie spielt. Am Montag war wieder einmal eine Gelegenheit, das Gegenteil zu beweisen. Einige Mitglieder unserer Freiwilligengruppe haben eine Einladung zum Empfang mit dem Bundespräsidenten erhalten. Weil ich offensichtlich Eindruck auf eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft, die mich einmal in Rahat besucht hat, gemacht habe. Das habe ich über Umwege erfahren. ASF sollte eigentlich nur Freiwillige aus Jerusalem für den Empfang vorschlagen. Dann kam Frau X. und sagte: „Aber der nette junge Mann aus Beer Sheva sollte auch kommen.“ So bekam ich eines Tage folgende Zeilen zu lesen:
Meine Einladung zum Empfang mit dem Bundespräsidenten
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Arabisch, Busse und Tel Aviv

Nach wochenlangem Ausharren im Beit Ben Yehuda, dem Gästehaus, welches auf mir immer noch nicht ganz verständliche Weise mit ASF verbunden ist, habe ich endlich den Weg in die Wüste angetreten. Vorher jedoch gibt es noch einiges zu berichten.
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Freud und Leid

Zuerst die Entwarnung: Hier ist alles in Ordnung. Die Unruhen in Ostjerusalem haben wir zwar mitbekommen, dennoch bestand niemals eine direkte Gefahr für uns. Am 22. September haben wir eine Tour durch die Altstadt gemacht. In diesem Areal von ungefähr einem Qudratkilometer befinden sich die wichtigsten Heiligtümer von Christen, Juden und Muslimen. Auf dem Weg zur Klagemauer (das ist die Westmauer des zerstörten heiligen Tempels der Juden) haben wir auf einer Plattform einen Stopp eingelegt, an von dem aus die Al-Aqsa-Moschee zu sehen war. Dahinter stieg schwarzer Rauch auf. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nichts von den Vorfällen in Ostjerusalem. (mehr…)

Die ersten Tage in Yerushalayim

Wir sind am 11. September tatsächlich um kurz vor vier Uhr zum Flughafen Tegel gefahren. Nach der Party am letzten Abend (bei der der Alkohol ein wenig zu knapp bemessen war) waren alle Beteiligten noch ein wenig müde. Ich habe scheinbar auch im Bus noch geratzt, denn plötzlich und unerwartet waren wir am Airport.
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