Rundumschlag im neuen Jahr

An alle treuen und fleissigen Leser (denn wie ich feststellen musste durfte, gibt es die ja): Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass der neue Post so lang auf sich hat warten lassen. Hier ist er nun, und gibt nur einen kurzen Überblick über die letzten Wochen.

Ich habe, nachdem ich bereits im vorigen Post (siehe hier) einen Abstecher nach Haifa beschrieben habe, auch am darauf folgenden Wochenende noch einmal die Stadt im Norden besucht. Diese Reise war kulturell nicht weniger mau, hat dafür aber eine Menge Spass gemacht.

Während in Deutschland die Weihnachtszeit in volle Zügen war, habe ich hier mein Leben mehr oder weniger unbehelligt weiter führen können. Es gab natürlich obligatorisch so eine Art „Weihnachtsfeier“ in unseren headquarters in Jerusalem, im Grossen und Ganzen bin ich jedoch vom Kommerz verschont geblieben. Und ehrlich gesagt, hats mir gar nicht gefehlt.

Vielmehr war ich während der „Feiertage“ (wie viele Menschen in Deutschland wissen heute noch, was eigentlich zu Weihnachten gefeiert wird) damit beschäftigt, mein Ferienprogramm in der Schule zu planen. Das geschah dann auch mehr oder weniger gewissenhaft (für angehende oder gegenwärtige Pädogogen: die Voraussetzungsanalyse fiel auf Grund einer nicht bekannten Zielgruppe aus, dementsprechend war es schwer, Inhalte anzusetzen, ohne die anthropologischen und curricularen Umstände zu kennen). Als ich dann am 26. Dezember in der Schule erschien, hatten sich immerhin sechs Schüler eingefunden, um mit mir ihre Ferien zu verbringen. Nachdem am ersten Tag mehrfach Schüler kamen und wieder gingen, hatte sich dann eine Kerngruppe gebildet, die sich zwar immer mal wieder um einen weiteren Schüler ergänzt wurde, generell jedoch zuverlässig erschien. Mit denen hatte ich dann viel Spass, habe ihnen aber hoffentlich auch ein bisschen was beigebracht.

Am 29. Dezember bin ich in den Flieger nach Deutschland gestiegen, um bis zum 6. Januar in Deutschland zu verweilen.

Nach meiner Rückkehr, bei der auf Grund einer enormen Verspätung meines ersten Fluges und den daraus resultierenden Schwierigkeiten beim Umstieg meine Tasche den Weg nach Tel Aviv nicht gefunden hatte, musste ich erst einmal in Tel Aviv bleiben, da mein Wohnungsschlüssel in eben der hängen gebliebenen Reisetasche war und auch mein Mitbewohner sich nicht in Beer Sheva befand. Als ich dann mit einem Tag Verspätung wieder in der Wüste ankam, stand mein Gepäck vor der Wohnungstür.

Seit dem 9. Januar stehe ich also wieder täglich vor Beduinen und versuche ihnen Englisch beizubringen. Die Schwierigkeiten, die ich dabei habe, (siehe die zweite Hälfte dieses Beitrags) haben sich seither auch nicht signifikant verändert. Kurzum, es geht immer heiter weiter.

Ich werde jedoch versuchen, die Schlagzahl meiner Beiträge ein wenig zu erhöhen. Fingers crossed.

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1 Antwort auf „Rundumschlag im neuen Jahr“


  1. 1 Rebecca 16. Januar 2011 um 0:37 Uhr

    joffi

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