Archiv für Oktober 2010

Umbrüche

Nachdem ich vorübergehend in Jerusalem gelebt habe, um dort gleich zwei semitische Sprachen zu lernen, bin ich am 8. Oktober 2010 zum letzten Mal (zumindest bis September 2011) umgezogen. Mein Ziel hiess Beer Sheva, die so genannte Hauptstadt des Negev. Hier werde ich das nächste Jahr zusammen mit Amir, einem Amerikaner, der vor fast zwei Jahren nach Israel ausgewandert ist – das ist für Menschen jüdischer Herkunft kein Problem –, in der Rehov Bialik zusammenwohnen. Mein Zimmer ist nicht viel grösser als neun Quadratmeter. Ich habe zwar einen Riesenschrank, ansonsten ist mein Privatgemach aber eher bescheiden: Der Platz reicht aus, um eine Matratze und einen Schreibtisch inlusive Stuhl zu beherbergen. Es müssen noch einige Verbesserungen vorgenommen werden, aber es wird von Woche zu Woche ein bisschen gemütlicher. Nun habe ich bereits ein Poster von Bert Brecht an der Wand, mit der grösszügigen Leihgabe einer Mitfreiwilligen werde ich in den nächsten Tagen meine Wände noch ein wenig verschönern können.
(mehr…)

Arabisch, Busse und Tel Aviv

Nach wochenlangem Ausharren im Beit Ben Yehuda, dem Gästehaus, welches auf mir immer noch nicht ganz verständliche Weise mit ASF verbunden ist, habe ich endlich den Weg in die Wüste angetreten. Vorher jedoch gibt es noch einiges zu berichten.
(mehr…)

Deutsches Reservat in Tel Aviv

Die Toten Hosen sind eine Band, die in Deutschland grosse Konzerthallen füllt. Noch letztes Jahr haben sie in der Kieler Ostseehalle vor 14.000 Zuschauern ein Konzert gegeben. Jetzt, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung, setzen sie ein Zeichen ausserhalb Deutschlands.
(mehr…)