Archiv für September 2010

Alltag in Israel

Hier kommen jetzt, nach vielen spezifischen Geschichten und Beobachtungen, einige allgemeine Informationen, was das Leben in Israel von dem in Deutschland unterscheidet. Dabei handelt es sich vor Allem um ziemlich profane Dinge, jedoch auch einige, welche in Deutschland schon Ausnahmezustand verursacht hätten.
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Vom Regen in die Traufe

Hostweekend – das bedeutet, dass alle Freiwilligen sich für einen Tag im Sukkot in Gastfamilien begeben, um aus dem – wie es ein Mitfreiwilliger formuliert hat – Kartoffelbrei in das israelische Leben einzusteigen. Bisher bestanden unsere Tage vorwiegend aus irgendwelchen Programmpunkten, von Ulpan (Hebräischkurs) über Zeitzeugengespräche bis hin zu Ausflügen in die von mir so heiss geliebte Erlöserkirche, deren Klientel mich sehr an die Leute in Freien Gemeinden erinnert – Stichwort Jerusalemsyndrom. Damit war nun Schluss! Endlich konnte man mal etwas isrealisches Leben schnuppern, und das beschränkt sich wahrhaftig nicht darauf, abends an der Promenade zu chillen und die Aussicht auf das nächtliche Jerusalem zu geniessen.
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Freud und Leid

Zuerst die Entwarnung: Hier ist alles in Ordnung. Die Unruhen in Ostjerusalem haben wir zwar mitbekommen, dennoch bestand niemals eine direkte Gefahr für uns. Am 22. September haben wir eine Tour durch die Altstadt gemacht. In diesem Areal von ungefähr einem Qudratkilometer befinden sich die wichtigsten Heiligtümer von Christen, Juden und Muslimen. Auf dem Weg zur Klagemauer (das ist die Westmauer des zerstörten heiligen Tempels der Juden) haben wir auf einer Plattform einen Stopp eingelegt, an von dem aus die Al-Aqsa-Moschee zu sehen war. Dahinter stieg schwarzer Rauch auf. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nichts von den Vorfällen in Ostjerusalem. (mehr…)

Der akademische Grad rückt näher

Noch eine allgemeine Meldung zwischendurch. Ich habe gestern ganz routinemässig in LSF nach meinen Noten Ausschau gehalten (es standen noch die Bachelorarbeit und eine Hausarbeit aus). In hoffnungsfroher Erwartung wollte ich endlich die Note für meine Hausarbeit erfahren, die, wie die Dozentin per Email mitteilte, schon längst korrigiert und „gut und damit bestanden“ ist. Diese Note ist aber nach wie vor nicht online einsehbar. Stattdessen (mehr…)

Die ersten Tage in Yerushalayim

Wir sind am 11. September tatsächlich um kurz vor vier Uhr zum Flughafen Tegel gefahren. Nach der Party am letzten Abend (bei der der Alkohol ein wenig zu knapp bemessen war) waren alle Beteiligten noch ein wenig müde. Ich habe scheinbar auch im Bus noch geratzt, denn plötzlich und unerwartet waren wir am Airport.
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